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Fahrwerk & Bremsen
Fahrwerk & Bremsen
Bremsflüssigkeit
alle zwei Jahre wechseln!
Der „Tritt ins Leere“ beim Bremsen ist das Grauen eines
jeden Autofahrers. Fällt die Bremse aus, ist oft die
Bremsflüssigkeit mit im Spiel. Denn bei der Übertragung
der Bremskraft hat das Chemie-Gemisch eine wichtige
Funktion.
Alte Bremsflüssigkeit erhöht das Risiko, dass die Bremskraft
versagt.
Deshalb empfehlen wir, diese Spezialflüssigkeit spätestens
alle zwei Jahre wechseln zu lassen.
Die Bremsflüssigkeit überträgt in der hydraulischen
Bremsanlage die Kraft vom Hauptbremszylinder zu den
einzelnen Radbremszylindern und ist dort extremen Temperaturen
ausgesetzt. Beim Bremsen wird an den Radbremsen die
Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt.
Ältere Bremsflüssigkeit reagiert kritischer als neue.
Dies liegt daran, dass die Spezialflüssigkeit mit der
Zeit Wasser aus der Luftfeuchtigkeit aufnimmt. Überschreitet
die Bremsflüssigkeit ihren Siedepunkt, so bilden sich
Dampfblasen. Diese Blasen behindern den Bremsvorgang.
Es kommt zum gefürchteten „Tritt ins Leere“, dem Ausfall
der Bremswirkung.
Da
die Flüssigkeit gesundheits- und umweltschädlich ist
und zudem den Fahrzeuglack angreift, sollten Autofahrer
diese grundsätzlich vom Fachmann austauschen lassen.
Den Stand der Bremsflüssigkeit kann jeder Autofahrer
selbst regelmäßig kontrollieren. In der Bedienungsanleitung
steht, an welcher Stelle sich der Behälter genau befindet.
Ist der Flüssigkeitspegel weit gesunken und hat das
Minimum unterschritten, so muss das Auto zum Kfz-Meisterbetrieb.
Ein abgesunkener Pegel ist ein Hinweis auf eine undichte
Bremsanlage oder verschlissene Bremsbeläge.
Stoßdämpferkontrolle zahlt sich
aus
Die
Experten der Kfz-Meisterbetriebe sprechen von einem
erheblichen Sicherheitsrisiko.
Doch die meisten sind sich der Gefahr gar nicht bewusst:
Defekte Stoßdämpfer verlängern nicht nur den Bremsweg
eines Autos, sie verschlechtern auch die Straßenlage
und verschleißen die Reifen.
Deshalb lautet der Rat der Experten, auch die Stoßdämpfer
regelmäßig kontrollieren zu lassen – zum Beispiel routinemäßig
bei der Inspektion in der Markenwerkstatt, aber auch
zwischendurch vor allem vor größeren Reisen.
Die Investition lohnt sich alle Mal. Stichprobenuntersuchungen
haben ergeben, dass auf Deutschlands Straßen etwa jeder
achte Pkw mit defekten Stoßdämpfern unterwegs ist. Dabei
handelt es sich insbesondere um ältere Fahrzeuge.
Tests zeigten, dass defekte Dämpfer den Bremsweg unter
ungünstigen Umständen um bis zu 20 Prozent verlängern
– eine Distanz, die entscheidend sein kann. Die Fahrzeuge
brechen in Kurven und bei Bremsmanövern frühzeitig aus.
Das gefürchtete Aquaplaning setzt deutlich eher ein.
Darüber hinaus beeinträchtigen defekte Dämpfer die Funktionalität
elektronisch gesteuerter Fahrwerkskomponenten wie ABS,
ASR oder ESP. Der tatsächliche Zustand der Stoßdämpfer
lässt sich nur auf einem speziellen Prüfstand feststellen.
Der berühmte Wipptest gibt allenfalls einen Hinweis
auf Totalausfälle.
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