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Reifenservice Die richtige Bereifung ist für die Fahrsicherheit eines Fahrzeugs von aller größter Bedeutung.
Auf den Reifenaufstandsflächen werden alle die Kräfte übertragen, die das Fahrzeug beschleunigen, verzögern und in der Spur halten. Der richtige Reifendruck steht in der Betriebsanleitung ihres Fahrzeugs und hängt in der Regel von der Beladung ab. Reifen müssen sorgfältig gepflegt gewartet und geprüft werden. Reifen (Diagonal-/Gürtel-Reifen) dürfen nicht gemischt verwendet werden. Das Profil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen. Wichtig: Seit dem 26.11.2010 sind M+S-Reifen (steht für „Matsch & Schnee“) Pflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte. Bei Mofas, Kleinkrafträder und Leichtkrafträdern sind mindestens 1 mm vorgeschrieben. Ventilklappe aufschrauben, fehlende ersetzen. (Ventile werden staubgeschützt) Wer mit nicht zugelassenen oder nicht eingetragenen Reifen fährt, hat keine Betriebserlaubnis. Wer ohne Betriebserlaubnis fährt, hat auch keinen Versicherungsschutz. Bei fehlendem Versicherungsschutz kann die Versicherung die Bezahlung eines Schadens verweigern oder sich die Schadenssumme ganz oder teilweise (bis zu 5.000 Euro) vom Versicherungsnehmer zurückholen. Neue Reifen haben erst nach 30 bis 40 km ihre volle Haftfähigkeit; Vollbremsung vermeiden. Runflat ReifenserviceEine Besonderheit stellen sogenannte Runflat Reifen im Werkstattalltag dar. Runflat Reifen sind Reifen mit Notlaufeigenschaften, das heißt, sie können im Falle eines Reifenschadens mit reduzierter Geschwindigkeit weiter fahren, um eine Werkstatt aufzusuchen. Diese Notlaufeigenschaften werden durch verstärkte Seitenwände oder Stützringen auf der Felge erzielt. Diese Bauform macht das montieren der Reifen besonders anspruchsvoll. Nur geschultes Personal darf diese Reifen mit speziellen Maschinen montieren. Beide Voraussetzungen haben wir in 2012 geschaffen, so das wir Ihnen in Zukunft diesen Service mit anbieten können. Prüfen der ProfiltiefeMit der 1-EURO-Münze kann die Profiltiefe überprüft werden. Wird die goldfarbene Umrandung des Geldstückes nur knapp vom Profil verdeckt, ist die 4-mm-Grenze bereits unterschritten. Es empfiehlt sich, die Reifen zu wechseln. Auf den richtigen Druck kommt es anFalscher Luftdruck und Bordsteine sind die größten Reifenfeinde. Wir raten deshalb, nicht nur den Luftdruck der Reifen, sondern auch die Reifen selbst in regelmäßigen Abständen gründlich zu kontrollieren. Verdächtige Anzeichen sind Schnitte, Risse, Beulen, heraus gebrochene Profilstücke und Fremdkörper. Im Zweifel gilt: Reifen wechseln. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Reifen an Ihrem Fahrzeug noch in Ordnung sind, schauen Sie bei uns vorbei, wir helfen Ihnen gerne weiter. Dabei sollte das Profil zumindest an jeder Achse gleich sein. An beschädigten Reifen kann sich die Lauffläche lösen oder sie platzen ganz einfach. Übrigens kann auch falscher Luftdruck auf Dauer die Reifen beschädigen, zu Lasten des Spritverbrauchs und des Komforts geht er alle Mal. Eine Luftdruckkontrolle empfiehlt sich deshalb monatlich – und zwar am kalten Reifen, weil sich am warmen Reifen der Luftdruck erhöht. Selbstverständlich sind wir Ihnen auch bei der Luftdruckkontrolle jederzeit behilflich. Schlappe Reifen früh erkennenPralle Sonne, Regen, Schotterwege, Bordsteine und schnelle Autobahnfahrten bei voller Beladung: Am Ende der großen Ferien ist mancher Reifen urlaubsreif. Wer die Pneus seines Autos nicht vor der Fahrt in den Urlaub vom Fachmann hat inspizieren lassen, sollte dies spätestens nach der Rückkehr tun. Denn selbst der beste Reifen ist nur bedingt belastbar, vor allem, wenn er schon viele Kilometer gelaufen ist. Beulen oder Risse an den Flanken sind zum Beispiel eindeutige Hinweise darauf, den Reifen möglichst sofort gegen einen neuen zu ersetzen. Gleiches gilt, wenn das Profil auf zwei Millimeter abgefahren ist. Breitreifen sollten sogar eine Profiltiefe von mindestens drei Millimeter aufweisen. Einseitig abgefahrene Laufflächen lassen unter Umständen auf einen Fehler bei Fahrwerkseinstellung oder Lenkung schließen. Auch in diesem Fall ist der Fachmann gefragt. Im übrigen gilt: den Luftdruck der Reifen regelmäßig überprüfen und zwar in kaltem Zustand. Nach Schätzung von Sachverständigen sind in Deutschland zwei von drei Autos mit zu niedrigem Luftdruck unterwegs. Die Folgen sind verschlechterte Straßenlage, erhöhter Reifenverschleiß, verringerter Komfort und vermehrter Kraftstoffverbrauch. Bordbuch und spezielle Aufkleber an Tankklappe, Fahrertür oder m geben Auskunft über die korrekten Werte. Die Geheimnisse der ReifenbeschriftungEin Autoreifen enthält zahlreiche Angaben an der Seitenwand. Die Bedeutung dieser geheimnisvollen Buchstaben- und Zahlenkombinationen erläutern wir Ihnen an folgenden Beispiel.. 205/50 R 15 86 V 205 Breite des Reifens in mm 50 Verhältnis Höhe zu Breite des Reifens in Prozent (hier: 50 % der Breite) R Kennzeichnung der Bauart „Radialreifen“ 15 Felgendurchmesser in Zoll 86 Tragfähigkeitskennzahl (hier: 530 kg) V Kennzeichnung für die Geschwindigkeitsklasse (hier: V bis 240 km/h) Aus der sogenannten DOT-Nummer ist das Reifenalter zu erkennen. Seit 2000 ist eine vierstellige DOT-Nummer vorgeschrieben. „0100“ bedeutet, dass der Reifen in der ersten Woche des Jahres 2000 hergestellt wurde. Vor 2000 waren dreistellige DOT-Nummern üblich. Die letzten drei Ziffern weisen Produktionswoche und –jahr aus. Die Zahlenfolge „438“ gefolgt von einem hochgestellten kleinen Dreieck bedeutet, dass der Reifen in der 43. Woche im Jahr 1998 hergestellt wurde. Das Dreieck steht in diesem Fall für die 90er-Jahre. Winter- und Ganzjahresreifen haben zusätzlich die Bezeichnung „M+S“. Seit 1998 müssen Neureifen europäischen Qualitätsstandards entsprechen. Als Prüfzeichen dient das ECE-Zeichen auf der Reifenseite. Außerdem wird jeder Reifen an der Seitenwand vom Hersteller mit einer normierten Zahlen- und Buchstabenfolge gekennzeichnet. ![]() Der richtige Reifenluftdruckist abhängig von der Fahrgeschwindigkeit vom Gewicht von Personen und Ladung von der Reifenart, Winterreifen + 0,2 bar bietet beste Gewähr für sichere Fahrt geringster Abrieb ![]() Zu hoher Reifendruckverlängert den Bremsweg schlechtere Haftung der Reifen auf der Fahrbahn ![]() Zu geringer Reifendruckverschlechterte Fahreigenschaft, Fahrzeug »schwimmt« Reifen erwärmt sich, Reifenbrandgefahr! (Auch bei Überschreitung der zulässigen Achslast) Erhöhter Kraftstoffverbrauch, Permanente Walkarbeit führt zur inneren Zerstörung. (Von außen nicht sichtbar) Das Fahrzeug zieht zur Seite. Der Reifendruck (einschließlich Reserverad) regelmäßig vor Fahrtantritt bei kalten Reifen prüfen. Der Luftdruck soll alle 3 Wochen geprüft werden. Verhalten bei ReifenplatzerVerliert ein Vorderreifen langsam die Luft, zieht der Wagen zur Seite des defekten Reifens. Vorsicht! Der Effekt verstärkt sich beim Ausrollen. Leicht Gegenlenken, vom Gaspedal gehen und die Kupplung treten. Beim langsamen Luftverlust am Hinterrad, gibt es ein verändertes Fahrgeräusch und bei vermindertem Tempo ist ein leichtes Schlingern feststellbar. Gefühlvolles Reagieren ist angebracht - Kupplung treten und unter weichem, vorsichtigem Bremsen das Fahrzeug zum Stillstand bringen. Schlagartige Reifenplatzer treten zum Glück nicht mehr häufig auf. Es ist dann ein lauter Knall oder ein Schlag zu verspüren. Auch hier besonnen reagieren. Schon in der Phase des Abbremsens die Warnblinklichter einschalten. |
Die richtige Bereifung ist für die Fahrsicherheit eines Fahrzeugs von aller größter Bedeutung.


